Wie geht es voran?

Die Untersuchung
Weil die Ursache überall im Körper auftreten kann, wird der Osteopath eine ausführliche Körperfunktionsuntersuchung starten. Gesucht wird nach Bewegungseinschränkungen im Schädelbereich, im Bewegungsapparat und in den Organen.
Anschließend trägt er alle Ergebnisse zusammen und kommt zu einer osteopathischen Diagnose. Wenn die Beschwerden nicht im Indikationsgebiet der Osteopathie liegen, werden Sie an Ihren Hausarzt überwiesen.
Nach Feststellung der osteopathischen Diagnose beginnt die Behandlung. Diese beginnt nicht immer bei der Schmerzstelle, sondern da wo die Ursache ist.

Die Behandlung
Die Behandlung umfasst Techniken, die die Beweglichkeit fördern. Es ist eine sanfte Behandlungsmethode, obwohl manchmal auch eingerenkt wird. Diese sanfte Behandlungsmethode macht es möglich, auch Babys und Frühgeborene zu behandeln, die Probleme haben nach der Geburt, oder in den ersten Lebensmonaten.
Die Behandlung dauert 45 Minuten.

Nach der Behandlung
Nach Abschluss der Behandlung fühlen Sie sich müde und Sie merken, dass eine Behandlung stattgefunden hat. Bitte trinken Sie ausreichend Wasser, um Ihren Körper ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen. Sie werden auch einig Anregungen zur Ernährung und zum Lebensalltag bekommen. Diese sind wichtig zur Stärkung und zum Regenerationsaufbau.
Die Termine folgen nicht zu schnell aufeinander, da der Körper ausreichend Zeit braucht, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Natürlich ist das abhängig von den Beschwerden.

Grenzen der Osteopathie
Osteopathie ist geeignet für jedes Alter und es gibt ein großes Indikationsgebiet.
Es ist kein Wundermittel, um alle Beschwerden zu heilen. Krankheiten wie Rheuma, Diabetes, Gelenkarthrose sind keine Indikation für Osteopathie. Deswegen ist die Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt oder Therapeuten wichtig!